Sanierung Breul 23, Münster
Wettbewerb: (2016, Abbruch Neubau), 2024 Überarbeitung Weiternutzung, Erhalt
Fertigstellung: 2028
Bauherr: Bistum Münster
BGF, BRI: 6.950 qm, 21.600 cbm
Fotos: Burhoff und Burhoff
Das katholische Deutsche Studentenwohnheim, Breul 23 Münster des Bistums Münster, errichtet 1927–1929 nach den Plänen der münsteraner Architekten F. Wethmar und H. Ostermann, wird in ein Wohn- und Verwaltungsgebäude überführt.
Als innerststädtisches Denkmal gilt das Gebäude „als ein gutes Beispiel für die zurückhaltende und sachliche Architektur der 1920er Jahre, die trotz ihrer Schlichtheit eine gewisse Monumentalität ausstrahlt“. Das Bestandsgebäude wird grundsaniert, die Nachkriegs-Wiederaufbauinstandsetzungen werden aufgrund der mangelhaften Bausubstanz wieder zurückgebaut und durch zwei neue Flachdach-Staffelgeschosse ersetzt. Es entstehen 45 Wohnungen sowie Büronutzungen und Konferenzbereiche.
Die 100 Jahre alten Baukonstruktionen aus monolithischen Ziegelwänden und Hohlkörperdecken werden in Wesen des Denkmals technisch rekonstruiert, ertüchtigt und auf heutige Standards weiterentwickelt. Die technische Infrastruktur wird grunderneuert. Die Fassaden und Dächer werden materialgerecht weitergebaut. Der Innenhof wird mit Aufenthaltsqualitäten für die neuen Wohnnutzungen gestärkt.