Wohnen an der Kirche St.Theresia

Ort: Sentruper Höhe 28-30, Münster
Fertigstellung: 2015, Wettbewerb 2009
Bauherr: Kath. Kirchengemeinde St.Theresia
BGF, BRI: 2.050 qm, 6.000 cbm
Fotos: Roland Borgmann

Das Projekt ging aus einem gewonnenen Architekten-Wettbewerb hervor. Aufgabe war es südwestlich der Kirche St. Theresia eine qualitätsvolle Wohnbebauung in Form von Eigentumswohnungen zu errichten. Das städtebauliche Konzept sieht zwei maßstäbliche Einzelbaukörper vor, die rechtwinklig zueinander angeordnet werden. Der erste Baukörper steht parallel und in gebührendem Abstand zur Kirche und hält den Blick auf die Längsseite der Kirche frei. Der zweite Baukörper begrenzt in der Tiefe des Grundstücks den neu entstandenen Außenraum. Der große Baum südwestlich der Kirche bleibt erhalten und wird zum Mittelpunkt des neuen Außenraums. Durch die wechselseitige Stellung der Gebäude entstehen jeweils Ansichten auf kurze Kopfseiten und längere Gebäudefronten, so wird die Maßstäblichkeit der umgebenen Bebauung fortgeführt.

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Die beiden Baukörper haben gleiche Abmessungen und sind als 2-geschossige Gebäude mit zurückgesetztem Staffelgeschoss konzipiert. Auf jeder Etage befinden sich zwei bis drei Wohnungen unterschiedlicher Größe, die um ein großzügiges, repräsentatives und lichtdurchflutetes Treppenhaus angeordnet sind. Die Verschiedenheit der Wohnungsgrößen pro Etage genügt unterschiedlichsten Bedürfnissen und ermöglicht innovative Wohnformen. Alle Wohnungen sind barrierefrei und verfügen über Terrassen und Balkone nach Süden. Die Gebäude haben eine Unterkellerung für die notwendigen Abstellräume. Eine Gemeinschaftstiefgarage befindet sich unter der Wohnanlage.

An der Sentruper Höhe wurde die ortstypische Vorgartensituation aufgegriffen, indem die nach Süd-Westen ausgerichteten Wohnungen im EG Terrassen und kleine Gärten erhalten haben. Der nördliche Baukörper streckt sich in die Tiefe des Grundstücks. Die Wohnungen sind hier so organisiert, dass alle Aufenthaltsräume und Balkone nach Süd-Osten hin zum Innenhof orientiert sind. Als Fassadenmaterial wird dunkles Verblendmauerwerk mit weißen Holzfenstern verwendet. In den Treppenhäusern kommt  grüngrauer Anröchter Naturstein zum Einsatz.

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